Künstliche Intelligenz für den Einkauf – so optimieren Sie das Bestandsmanagement mit KI und Machine Learning

Lesezeit: 3 Min

Tags: Blog, Einkauf & Nachschub, Technologie

Dominik Seidel   12 Dezember 2019


Artificiell intelligens för inköp

Inhaltsverzeichnis

  1. Wie wird die zukünftige Einkaufsabteilung von AI betroffen sein?
  2. Die digitale Entwicklung
  3. Was ist also künstliche Intelligenz?
  4. Maschinelles Lernen als Form der KI
  5. Künstliche Intelligenz für Einkauf und Bestandsmanagement
  6. Eine neue Art zu arbeiten

Wie wird die zukünftige Einkaufsabteilung von AI betroffen sein?

„Künstliche Intelligenz“ und „Maschinelles Lernen“, Begriffe, die in aller Munde sind, die aber mit vielen Fragezeichen versehen sind. Was genau ist künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen (ML)? Was ist der Unterschied zwischen KI und ML? Gibt es überhaupt einen Unterschied? Und schließlich die allerwichtigste Frage: Wie kann ich sie in meiner täglichen Arbeit verwenden oder werden diese Technologien gar meinen Job ersetzen? In diesem Beitrag werden wir die Konzepte von KI und ML erläutern, aber vor allem beantworten, wie sich dies auf Sie und Ihre Rolle als Einkäufer auswirkt.

Die digitale Entwicklung

Künstliche Intelligenz im EinkaufBevor wir uns mit den Konzepten befassen, möchten wir uns mit der digitalen Entwicklung im Allgemeinen befassen, da es so einfacher ist zu verstehen, welchen Platz KI und ML einnehmen. Wir sind uns alle einig, dass sich z. B. die Arbeit im Finanzwesen geändert hat, da die Digitalisierung und die Geschäftssysteme leistungsfähiger und für mehr Benutzer zugänglich wurden. Die Einkaufsabteilungen sind nicht weit davon entfernt und wir sehen einen klaren Trend, bei dem die Einkaufsfunktionen von immer mehr Unternehmen dem gleichen Muster folgen.

Viele unserer Kunden investieren in Systeme, die den Einkauf und die Bestandsoptimierung mithilfe fortschrittlicher Algorithmen abwickeln. Diese protokollieren unter anderem saisonale Schwankungen, Lieferzeiten und die Position der einzelnen Artikel im Produktlebenszyklus. Auf diese Weise kann das System für jeden Artikel qualifizierte Bestellvorschläge erstellen, sodass Sie als Benutzer jederzeit und zur richtigen Zeit den richtigen Artikel auf Lager haben, ohne unnötiges Kapital zu binden. Diese Art von System ermöglicht es den Benutzern, enorme Zeiteinsparungen zu erzielen und gleichzeitig intelligentere Einkäufe zu tätigen, die das Lager optimieren, da die Berechnungen mit diesen Systemen zeiteffizienter und genauer sind als manuell von Menschenhand. Daher wird es immer offensichtlicher, dass man ein System haben sollte, das den Einkauf und die Bestandsoptimierung übernehmen kann, um sicher für die Zukunft aufgestellt zu sein.

Was ist also künstliche Intelligenz?

Nachdem wir nun ein wenig darüber gesprochen haben, wie sich die Digitalisierung bisher auf Unternehmen ausgewirkt hat, lassen Sie uns auf die Fragen zurückkommen, die wir zu Beginn gestellt haben. Kurz gesagt, künstliche Intelligenz könnte als Algorithmus erklärt werden, der es Computern ermöglicht, sich menschlicher zu verhalten, daher komplexe Probleme zu lösen.

Ein einfaches Beispiel ist, wie man eine Suchmaschine dazu bringt, den Unterschied zwischen einer Katze und einem Hund zu verstehen. Wenn Sie erklären möchten, wie eine Katze und ein Hund aussehen, ohne ein Bild zu zeigen, sind die Beschreibungen ziemlich ähnlich. Beide haben vier Beine, einen Schwanz, zwei Ohren und eine Nase. Aber wenn Sie ein Bild von einem Hund oder einer Katze sehen, wissen Sie genau, was welches Tier ist, oder? Für einen Computer ist es nicht so einfach zu verstehen, aber genau das kann er mit KI tun.

white dog

White cat

Maschinelles Lernen als Form der KI

Um noch einen Schritt weiter zu gehen, wurde das sogenannte maschinelle Lernen entwickelt, eine Form der KI. Maschinelles Lernen bedeutet, dass Sie den Computer die Algorithmen verbessern lassen, um bessere Ergebnisse zu erzielen.

Nehmen Sie noch einmal das Beispiel von Hunden und Katzen und stellen Sie sich vor, Sie würden ein Bild von einem Hund suchen. Jedes Mal, wenn eine Katze in Ihren Suchergebnissen auftaucht würden Sie dieses überspringen, ohne darauf zu klicken, da Sie nach Bildern von Hunden suchen. Die Suchmaschine erkennt, dass das Bild einer Katze für Sie bei dieser Suche nicht von Interesse ist und passt den Algorithmus daher automatisch an. Wenn Sie das nächste Mal die gleiche Suche durchführen, müssten Sie kein Bild einer Katze sehen und stattdessen erscheint ein anderes Bild eines Hundes. Sie haben somit ein genaueres Ergebnis!

Künstliche Intelligenz für Einkauf und Bestandsmanagement

Wie kann man dann KI und Maschinelles Lernen als Einkäufer einsetzen? Während es manchmal so klingt, als wäre KI etwas völlig Neues, basieren Einkaufs- und Bestandsverwaltungssysteme wie EazyStock schon seit langem auf fortschrittlichen Algorithmen, die die gleichen komplexen Entscheidungen wie ein menschliches Gehirn treffen können. Das maschinelle Lernen verbessert ferner die Algorithmen, indem die Berechnungen gemäß Mustern (Patterns) angepasst werden, die das menschliche Gehirn möglicherweise nur schwer wahrnehmen kann.

Ein Beispiel ist die Aftermarket-Industrie, in der mithilfe von Sensoren an Maschinen maschinelles Lernen verwendet werden kann, um Muster zu finden und im Voraus zu bestimmen, wann Teile defekt gehen. Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass Sie rechtzeitig das richtige Ersatzteil bestellen und die Maschine ohne unnötige Unterbrechungen laufen lassen, was normalerweise als „Uptime“ bezeichnet wird.

Doch dies beschränkt sich keineswegs nur auf den Aftermarket! Die Algorithmen in EazyStock stellen sicher, dass automatisiert die richtigen Artikel rechtzeitig bestellt werden, sodass der Nachschub der Artikel genau dann eintrifft, bevor der Bestand ein kritisches Niveau erreicht. Das alles ohne etwas proaktiv etwas tun zu müssen.

Eine neue Art zu arbeiten

Zusammenfassend können wir sagen, dass maschinelles Lernen eine Form der künstlichen Intelligenz ist und unsere zukünftige Arbeitsweise verändern wird. Einkäufer müssen nicht mehr stundenlang die Bestellpositionen überprüfen, und die Nachschubplanung wird immer intelligenter, was zu immer höheren Service-Levels und weniger Überbestand führt.

Aber nein, Sie werden Ihren Job nicht verlieren. So wie die Einführung von Computern nicht bedeutete, dass alle Jobs plötzlich verschwanden. Ihr Job erfordert jedoch weniger Administration und mehr Zeit bleibt übrig für strategische Themen und Entscheidungen!

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