Lagerhaltungssoftware – Tipps & Funktionen

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Tags: Blog, Lagerbestandsoptimierung, Tipps & Tricks

Daniel Fritsch   23 Juni 2015


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Inhaltsverzeichnis

  1. Was zeichnet eine gute Lagerhaltungssoftware aus?
  2. Nützliche Funktionen

Unter Lagerhaltungssoftware versteht man eine Softwarelösung zur Steuerung und Managements des eigenen Lagerbestandes. Die Software stellt dabei sicher, dass verschiedenen Teile und Materialen optimal gesteuert werden und neu eingetroffene Teile ein entsprechender Lagerplatz zugewiesen wird. In Zeiten der Globalisierung entwickeln sich viele neue Systeme, die eine voll automatische Bestandsoptimierung mitinbegriffen haben. Dabei kann die Lagerhaltungssoftware anhand von Vergangenheitsdaten, Daten aus dem ERP-System bzw. Warenwirtschaftssystem oder verschiedenen Algorithmen Informationen bereitstellen, wie das Lager optimal ausgelastet und gehalten werden sollte.

Was zeichnet eine gute Lagerhaltungssoftware aus?

Eine effiziente Lagerhaltungssoftware direkt zu erkennen ist nicht ganz einfach. Allerdings haben sich in den letzten Jahren verschiedene Merkmale herauskristallisiert, die bei der Entscheidung helfen.

Zum einen ist es wichtig, dass eine entsprechende Software über eine sogenannte Schnittstelle verfügt (engl. API), die es ermöglicht mit anderen System, wie zum Beispiel ein ERP-System, Daten auszutauschen. Dies ist insbesondere wichtig, wenn der zusätzliche Wunsch nach einer Lageroptimierung besteht. Viele Lösungen geben Vorschläge über die Lagerhaltung, allerdings fehlen Informationen, wie der Lageroptimierung und wie Lagerhaltungskosten reduziert werden können.

Zum anderen ist es wichtig, dass eine Lagerhaltungssoftware über eine ausgereifte Datensicherheit verfügt. In Zeiten der Digitalisierung streben immer mehr Unternehmen danach, jederzeit und überall Zugriff auf die Lagerdaten zu haben. Viele IT-Lösungen unterziehen sich Trends, wie dem Cloud Computing, welches voraussetzt, dass die eigenen Daten auf einem fremden Server gespeichert werden. Dabei sollte Sicherheit an oberster Stelle stehen. Zugangskontrollen, physikalische Sicherheit, Umweltkontrollen, sichere Stromversorgung, Netzwerkschutz, hohe Bandbreite, sichere Datenübertragung, Perimeter-Firewalls und automatische Backups der Daten sind ein Muss für jeden Anbieter einer guten Lagerhaltungssoftware. Hier sollten Sie unbedingt mit den Anbieter in Kontakt treten, um mögliche Sicherheitsrisiken aus dem Weg zu räumen.

Des Weiteren ist der Ablauf der Implementierung und die damit verbundenen Kosten wichtig. Viele Lösungen benötigen eine längere Implementierungsdauer, zusätzliche IT-Infrastruktur muss geschaffen werden und diverse Daten in das System eingespielt werden. Dabei fallen oft auch zusätzliche Kosten weiterer Dienstleitungen an. Gleichzeitig sollte eine realistische Vorstellung von den ersten Ergebnissen geschaffen werden. Manche Lösungen benötigen mehrere Wochen, um erste Erkenntnisse über den Lagerbestand oder eine ausreichende Bestandsanalyse zu bekommen. Daher sollten diese Punkte unbedingt zwischen den verschiedenen Anbieter verglichen werden.

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Nützliche Funktionen

Es gibt ein paar Funktionen die sich als äußert nützlich erweisen, um den eigenen Lagerbestand optimal zu verwalten. Diese entsprechen natürlich stets den individuellen Zielen und Bedürfnissen:

  • Überbestand und Altbestand Viele Unternehmen haben keinerlei Idee, wie viel überschüssiger Bestand und veralteter im Lager gestaut ist, de unnötig die Lagerhaltungskosten in die Höhe treibt
  • Nachfrageprognosen berechnen. Um Einblicke in zukünftige Nachfragen zu bekommen, verwenden manche Lösungen Vergangenheitsdaten und Nachfragetypklassifizierungen.
  • Automatische Lageraufüllung. Eine gute Lagerhaltungssoftware sollte über automatische Nachbestellungs-Funktionen verfügen, die den Ausverkauf einen gefragten Produktes verhindern sollen und Informationen über die optimale Bestellmenge anzeigen
  • Multi-Echelon Planung. Falls Sie über mehrere Lagerstandorte verfügen, kann eine Multi-Echelon-Planungsfunktion von Interesse sein, da hier die Waren zwischen Lager distribuiert werden können, anstatt einen externen Lieferanten zu nehmen. Dadurch kann das Lieferantenrisiko minimiert werden.

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